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TitelseiteNeuigkeiten und ReiseartikelReisebericht aus Vietnam: Organisiertes Chaos

Reisebericht aus Vietnam: Organisiertes Chaos

13 September, 2019
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Im Mai 2019 war unsere Kollegin Sofia zum ersten Mal in Vietnam. Etwas, was sie beeindruckte, war der Verkehr. Lesen Sie nachstehend ihren Bericht.

fahrrad in Vietnam

Das Erste, was mich faszinierte, als wir in Vietnam ankamen, war der Verkehr.

Wir landeten in Hanoi und mussten vom Flughafen zu unserem Hotel fahren, das im alten Viertel, im Zentrum der Stadt lag. Mein erster Gedanke war: Wir kommen wohl nie an in dem Verkehr – so ein Chaos! Aber nach einer Weile erkannte ich, dass das, was wir Europäer als Chaos empfinden, eigentlich durchaus ein organisiertes Chaos war, bei dem sich tatsächlich alle vorwärts bewegten, obwohl sich niemand an Verkehrsregeln hielt. In Vietnam fährt man einfach nur langsam vorwärts und weicht einander bei einer Kreuzung oder einem Kreisverkehr aus. Alle fahren einfach über die Kreuzung und kommen wohlbehalten auf der anderen Seite an.

Wenn man jemanden überholen will, hupt man den Vordermann an, um darauf aufmerksam zu machen. Manchmal muss man mehrmals hupen. Man benutzt die Hupe nicht, weil man irritiert oder wütend ist, sondern nur, um zu signalisieren „Ich bin da und will gerne überholen, bitte nach rechts fahren“.

Vietnam, fahrrad

Schließlich lernten wir auch, wie man eine Straße zu Fuß überquert. Der Kommentar unseres Guides war nur, dass man einfach langsam losgeht und im gleichen Tempo über die Straße geht, sodass alle Autos und Scooter einfach ausweichen. Ich dachte: Okay, ich komme wohl niemals über die Straße, das ist ja lebensgefährlich! Als wir bei unserem Hotel angekommen waren, standen Nachmittag und Abend zu unserer freien Verfügung in der Großstadt. Rasch wurde uns klar, dass wir die Straße überqueren mussten, um all die tollen Restaurants im alten Viertel zu besuchen, welches man sich übrigens nicht entgehen lassen sollte, wenn man in Hanoi ist.

Wir gingen los, wie uns der Guide das erzählt hatte, obwohl sich alles in mir sträubte. Einfach unglaublich – wir kamen wohlbehalten auf der anderen Seite der Straße an. Nach der Feuertaufe gewöhnte man sich daran, die Straße zu überqueren. Schließlich machten wir das wie die Einheimischen mit Leichtigkeit.

Sofia, Asiatours.de

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