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TitelseiteOst- und Südostasien-ReisenChinaChinas alte Hauptstädte
China | 13 Tage:

Chinas alte Hauptstädte

BEST-PREIS GARANTIEKleingruppenreise  – garantierte Abreise.

Höhepunkte dieser Reise:

Peking, Platz des Himmlischen Friedens, Verbotene Stadt, Sommerpalast, Chinesische Mauer, Xi’an, Terrakotta-Armee, Luoyang Longmen-Grotten, Kloster der Shaolin,  Zhengzhou, Kaifeng, Nanjing, Zhujiajiao, das Venedig Shanghais.

Folgendes ist in der Reise enthalten:

  • Hinflug: Deutschland – Peking, Rückflug: Shanghai – Deutschland
  • 11 Übernachtungen in 3- und 4-Sternehotels
  • Zugfahrten (mit Platzkarten) zwischen: Peking – Xi’an – Luoyang / Zhengzhou – Nanjing – Shanghai
  • Rundreise mit ortskundigem, deutschsprachigem Guide
  • 11 x Frühstück (3.-13. Tag)
  • 9 x Lunch (3-4. & 6-12. Tag)
  • Ausflugsfahrten in klimatisiertem Pkw oder Kleinbus
  • Rund um die Uhr besetztes Notruftelefon während der Reise
  • Garantie: Die Reise findet unabhängig von der Zahl der Teilnehmer statt

Die folgende Ausflugspakete sind inklusive:

  • Himmelstempel-Park, Platz des Himmlischen Friedens
  • Die Verbotene Stadt, Rikschafahrt durch die Pekinger Altstadt (Hutong)
  • Sommerpalast, Chinesische Mauer, Der Heilige Weg, Changling-Mausoleum
  • Wildganspagode, Große Moschee, Basar
  • Terrakotta-Armee, Stadtmauer
  • Longmen-Grotten bei Luoyang, Shaolin-Tempel
  • Provinzmuseum Henan
  • Daxiangguo-Tempel in Kaifeng, Drachenpavillon, Eisenpagode
  • Xuanwu-See, Konfuzius-Tempel, Präsidentenpalast, Ming Xiaoling-Mausoleum
  • Hochgeschwindigkeitszug (G-Zug), Zhujiajiao, das Venedig Shanghais
  • Jade-Buddha-Tempel, Promenade „The Bund“, Tempelanlage Chenghuangmiao, Yu-Yuan-Garten
  • Sämtliche Kosten und Gebühren sind im Preis enthalten

Zuschlag für Einzelzimmer: 425 €
Rabatt bei größeren Gruppen
Das erwartet Sie:

Ein Land mit einer Geschichte, die Tausende von Jahren zurückreicht und das großen Einfluss auf die technische Entwicklung der Menschheit hatte. Man denke nur an die Erfindung von Schwarzpulver, Kleidung aus Seide, Papier, Porzellan und Hosen.  Auf dieser 13-tägigen Reise werden Ihnen von ortskundigen Guiden die Hauptstädte verschiedener Dynastien nahe gebracht. Dazu zählen Peking, Xi’an, Luoyang, Zhengzhou, Kaifeng und Nanjing, über deren Blütezeit und Niedergang Sie Interessantes erfahren werden. Zu diesem Zweck werden Sie mit dem Zug zwischen den großen Städten reisen und zum krönenden Abschluss auch mit dem G-Zug (bis 350 km/h) nach Shanghai fahren, wo Sie ein paar Tage verbringen.

Reiseprogramm
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Tag 1: Flug von Deutschland
Tag 1: Flug von Deutschland

Abreise vom Flughafen Ihrer Wahl in Deutschland (mit Zwischenlandungen).

Tag 2: Ankunft in Peking (Beijing)
Tag 2: Ankunft in Peking (Beijing)

Nach der Ankunft im Flughafen passieren Sie die Passstelle und holen Ihr Gepäck ab. In der Empfangshalle steht Ihr Guide mit einem Schild mit der Aufschrift „Asiatours“, der Sie zum Hotel bringt. Nach der Anmeldung steht der restliche Tag zur freien Verfügung.

Peking (Beijing), die Hauptstadt Chinas, war früher bereits über 700 Jahre Hauptstadt des Reiches der Mitte. Es war und ist ein Zentrum der Macht, und den Herrschern ist es gelungen, das riesige Reich mit seinen vielen Volksgruppen zusammenzuhalten. Hier gibt es viele historische Bauwerke, obwohl manches schon – wie überall auf der Welt – dem Fortschritt weichen musste. Die größten Umbrüche gab es nach dem Fall des Kaiserreiches (Ausrufung der Republik) und durch die Kulturrevolution.

Heutzutage geht man ein bisschen behutsamer mit dem kulturellen Erbe um.

Übernachtung Dongfang Hotel 

Tag 3: Historische Stadtbesichtigung in Peking
Tag 3: Historische Stadtbesichtigung in Peking

Der heutige Besuchstag startet früh am Himmelstempel,  der im Park im südöstlichen Teil der Stadt liegt. Jedes Jahr kam der Kaiser aus der Verbotenen Stadt hierher, um für eine gute Ernte zu beten. Heutzutage tummeln sich hier die Einwohner in großer Zahl, um hier dem Tai Chi, Gesang oder Tanz nach den Klängen eines Radios oder Smartphones zu frönen.

Von hier aus geht es ins Stadtzentrum, zum Tian’anmen-Platz – zu Deutsch: Platz des Himmlischen Friedens. Hier befindet sich das Mausoleum von Mao Zedong.  Ihm gegenüber befindet sich der Eingang zur Verbotenen Stadt, von wo aus 24 Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien das Reich der Mitte regierten. Heute prangt ein Konterfei des Großen Vorsitzenden über dem Eingang und der Komplex ist ein Museum. Die Verbotene Stadt (Größe: 760 x 1000 m) ist die am besten erhaltene Palastanlage in China mit vielen ansehnlichen Gebäuden. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass es normalen Menschen bei Todesstrafe verboten war, eine der Brücken zum Palast zu überqueren. Nur der Kaiser, seine Familie und die Minister durften sich in seinen Mauern aufhalten.

Danach wartet eine Rikscha auf Sie, mit der Sie durch die schmalen Straßen der Altstadt (Hutong) gefahren werden. Die Straßenzüge stammen noch aus einer Zeit, als die Mongolen die Macht in China übernahmen und hier ihre Soldaten unterbrachten. Da die Häuser sehr klein sind, spielt sich viel vom Leben der Bewohner auf der Straße oder in den Vorgärten ab. Man sieht Frauen, die Speisen auf dem Spirituskocher zubereiten und alte Männer auf Hockern, die Majong spielen. Etliche der alten Straßenzüge sind in den letzten Jahren verschwunden, einige wurden jedoch renoviert und dienen heute als Läden.

Am Abend können Sie die Peking-Oper besuchen oder sich eine akrobatische Kung Fu-Show ansehen (nicht im Preis enthalten).

Übernachtung Dongfang Hotel 

Tag 4: Sommerpalast und Chinesische Mauer
Tag 4: Sommerpalast und Chinesische Mauer

Heute besuchen Sie den Sommerpalast, wobei es sich eigentlich um einen Gartenkomplex mit einem See (Kunming) handelt. Insbesondere der Hofstaat der Qing-Dynastie hielt sich bis zum Fall des chinesischen Kaiserreiches (1911) häufig hier auf.

Von hier fahren Sie zur Chinesischen Mauer weiter, die insgesamt 6000 km lang ist und deren Bau von Kaiser Qin veranlasst wurde, der das riesige Reich einte. Sie diente als Wehranlange gegen mongolische Reitervölker aus dem Norden. Von den Chinesen wird sie Große Mauer genannt und ist ein beeindruckendes Bauwerk, hauptsächlich auf Bergrücken gebaut, um dem Feind das Vorrücken zu erschweren. Einige Abschnitte sind sehr steil und die Stufenhöhe recht unterschiedlich. Bei Juyongguan befindet sich ein wichtiger Abschnitt, der von der kaiserlichen Garde bewacht wurde.

Im Anschluss daran fahren Sie nach Changling, zum Mausoleum des Kaisers Yongle (Zhu Dis). Seine Regierungsdevise war: „Immer währende Freude“. Grabmale waren für alle chinesischen Kaiser von großer Bedeutung und viele von ihnen ließen bereits kurz nach Amtsantritt repräsentative Bauten zum ewigen Ruhm errichten. Kaiser Yongle machte da keine Ausnahme, als er den Bau im 7. Regierungsjahr befahl (Bauzeit: 5 Jahre).

Übernachtung Dongfang Hotel 

Tag 5: Zugreise von Beijing nach Xi'an
Tag 5: Zugreise von Beijing nach Xi'an

Am Morgen werden Sie von Ihrem Hotel abgeholt und zum Bahnhof in Beijing gefahren. Hier gehen Sie an Bord eines Hochgeschwindigkeitszuges nach Xi’an. Die Fahrt dauert etwa 6 Stunden. Das Schienennetz in China ist gigantisch und erstreckt sich über mehr als 20.000 km. Es wird ständig weiter ausgebaut. Es ist eine sowohl beliebte als auch komfortable Art, durch China zu reisen, und gleichzeitig gewährt es einen plastischen Einblick in die Größe dieses Landes. Die Hochgeschwindigkeitszüge können ein Tempo von 350 km/h erreichen.

Xi’an war die Hauptstadt für 13 Dynastien von ca. 1000 v. Chr. bis ca. 900 n. Chr. Die Stadt wurde auch zur Hauptstadt des Reiches, als dieses unter Kaiser Qin Shi Huang erstmals vereinigt wurde. Xi’an war Jahrhunderte lang die östliche Endstation der wichtigen Handelsroute, die als Seidenstraße bekannt ist. Das hat die Entwicklung der Stadt geprägt, die große Schätze besaß und vielen religiösen Richtungen Raum gewährte.

Als die Hauptstadt um das Jahr 900 n. Chr. verlegt wurde, geriet Xi’an in Vergessenheit und schlief im Wesentlichen bis 1974 den Dornröschenschlaf; dann jedoch wurde einer der bedeutendsten chinesischen Kulturschätze, nämlich die Terrakotta-Armee, zutage gefördert. Der archäologische Fund platzierte Xi’an auf einen Schlag wieder auf der Weltkarte, nicht als Hauptstadt, aber als eine der Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes.

Bei der Ankunft in Xi’an werden Sie von Ihrem Guide abgeholt und zum Hotel gefahren. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung.

Übernachtung Grand Dynasty Culture Hotel 

Tag 6: Sightseeing in Xi'an; die Terrakotta-Armee, die Stadtmauer von Xi'an, die Große Moschee und der Basar
Tag 6: Sightseeing in Xi'an; die Terrakotta-Armee, die Stadtmauer von Xi'an, die Große Moschee und der Basar

Einer der absoluten Höhepunkte der Reise ist der Besuch des Grabmals von Kaiser Qin Shi Huang: die Terrakotta-Armee. Kaiser Qin Shi Huang als erster Kaiser hat China erstmals als Reich vereint. Er ordnete den Bau der großen Stadtmauer und des großen Kanals Lingqu an, der den Jangtse-Fluss und den Perlfluss miteinander verbindet und vermutlich der älteste Kanal der Welt ist. Er schuf auch als ganz und gar einzigartiges Grabmal die Terrakotta-Armee, die aus mehr als 6.000 mannsgroßen Soldaten besteht, jeder mit seinem eigenen Gesichtsausdruck. Die Soldaten sind in Kampfformation aufgestellt und bewachen die letzte Ruhestätte des Kaisers.

Nach dem Besuch der Terrakotta-Armee begeben Sie sich an die fantastische, völlig intakte Ringmauer von Xi’an. Die Mauer geht auf die Ming-Dynastie zurück, folgt aber der ursprünglichen Mauer aus der Tang-Dynastie. Die Mauer ist 14 km lang und fungiert zusammen mit dem zentralen Trommelturm als Wahrzeichen der Stadt Xi’an. Auf der größtenteils ganz ebenen Stadtmauer können Sie mit dem Fahrrad auf Ihrer Tour umherfahren.

Dann wird die Wildganspagode besucht, die den Buddhisten heilig ist und auch zu den schönen Wahrzeichen von Xi’an gehört. Die Tour endet bei der Großen Moschee und dem Basar von Xi’an. Die Moschee ist in Gebrauch und das Gebäude ist eindeutig im chinesischen Stil gehalten, umgeben von einem schönen Garten. Der Basar liegt an der Seite der Moschee, und hier können Sie alles kaufen, von Bettdecken bis hin zu den obligatorischen Souvenirs.

Übernachtung Grand Dynasty Culture Hotel 

Tag 7: Zugreise von Xi'an nach Luoyang und Besuch der Longmen-Grotten
Tag 7: Zugreise von Xi'an nach Luoyang und Besuch der Longmen-Grotten

Nach dem Frühstück werden Sie zum Bahnhof gefahren und reisen mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Luoyang, was eine ca. zweistündige Fahrt ist.

Luoyang war einige hundert Jahre lang die Hauptstadt, jedoch nicht kontinuierlich. Das erste Mal ab 770 v. Chr. und zuletzt im Jahre 937 n. Chr. Heute sind in der Stadt Luoyang selbst kaum noch Anzeichen früherer Hauptstadtwürden festzustellen. Es wurde eine relativ kleine Stadt mit nur 20.000 Einwohnern daraus. Seit den 50er Jahren ist die Stadt jedoch wieder angeschwollen und hat heute 1,2 Millionen Einwohner. Es gibt da einen ganz kleinen historischen Stadtteil

Wenn Sie in Luoyang ankommen, dürfen Sie sich die eindrucksvollen Buddhafiguren in den Longmen-Grotten nicht entgehen lassen.  In der Glanzzeit von Luoyang wurden in den Longmen-Grotten entlang dem Yi-Fluss an die 100.000 Buddha-Figuren geschnitzt. Diese Grotten stehen heute auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Unter der nördlichen Wei-Dynastie und besonders unter der Tang-Dynastie wurden diese künstlerisch gestalteten Buddha-Figuren, Bodhisattvas, Lotusblumen und andere Figuren in den ca. 2.100 Grotten gemeißelt bzw. geschnitzt. Sie besuchen die wichtigsten Grotten, einschließlich der Ahnengrotte, wo die Buddha-Statue 17 Meter hoch ist und fast 2 Meter lange Ohrläppchen hat.

Übernachtung Peony Hotel 

Tag 8: Besuch des Shaolin-Klosters und des Henan-Museums
Tag 8: Besuch des Shaolin-Klosters und des Henan-Museums

Heute besuchen Sie das Shaolin-Kloster, das ebenfalls auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Das Kloster liegt ca. 60 km von Luoyang bei der Stadt Zhengzhou und gelangte durch den chinesischen Kampfsport zu Weltruhm. Aber es war der chinesische Zenbuddhismus, dessen Wiege hier zuerst stand, und der Kampfsport kam später in Form körperlicher Übungen hinzu, die als Ausgleich zum stillen Dasitzen in mönchischer Meditation dienten. In der Glanzzeit des Klosters wohnten hier mehrere tausend Mönche. Für etwa 1.000 dieser Mönche wurde der Kampfsport das Wichtigste, indem sie sich besonders unter der Ming-Dynastie zu gefürchteten Kriegermönchen entwickelten. Heute ist das Kloster von Kampfsport-Schulen umgeben, und Chinesen wie auch Ausländer scharen sich um die vielen Schulen, die Qigong, Hongquan, Gongfu, Taijiquan und andere Richtungen lehren. Das Kloster liegt in sehr schöner natürlicher Umgebung zwischen schneebedeckten Bergen und umfasst u. a. den Pagodenwald, den Pavillon der Himmelskönige und den Mahavira-Pavillon.

Vom Kloster aus fahren Sie weiter zur Stadt Zhengzhou, von 1600 bis 1027 v. Chr. erste Hauptstadt der Shang-Dynastie. Aus jener Zeit ist nicht viel übrig geblieben, aber es gibt doch Spuren der aus Lehm gestampften Stadtmauern des Altertums. Die heutige große Attraktion der Stadt ist das Henan-Museum, das über eine Sammlung von über 130.000 kulturellen Artefakten verfügt, von denen 5.000 sehr hochwertig sind. Viele stammen aus den frühesten Dynastien Shang und Zhou.

Übernachtung Xinhua Jianguo Hotel 

Tag 9: Zhengzhou – Sightseeing in Kaifeng – Zug nach Nanjing
Tag 9: Zhengzhou – Sightseeing in Kaifeng – Zug nach Nanjing

Die Kaiserstadt Kaifeng war wie Zhengzhou mehrere Male Hauptstadt und ist unter den historischen Hauptstädten vermutlich die bekannteste. Die Lage der Stadt am Gelben Fluss brachte im Laufe der Zeiten mancherlei Überschwemmungen mit sich. Hier brauchte man nicht weniger als drei Stadtmauern, um die Wassermassen fernzuhalten. Heute geht man davon aus, dass die allerälteste archäologische Schicht von Kaifeng mehr als 7 Meter tief unter der heutigen Erdoberfläche liegt. Die Stadt vermochte sich vieles von dem Charme zu bewahren, den eine so geschichtsträchtige Stadt besitzen sollte. Die meisten Gebäude stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie besuchen hier den Da-Xiangguo-Tempel, der für die Entwicklung des Buddhismus in China als eine der bedeutendsten Kultstätten gilt. Der Tempel besteht aus vielen schönen Gebäuden, darunter die „Bergpforte“, die „Halle der himmlischen Könige“, die „Arhat-Halle“ und die „Halle der acht Winkel“.

Zum Mittagessen sollten Sie eine örtliche Spezialität kosten, nämlich im Korb servierte, gedämpfte Fleischklößchen.

Darauf folgt ein Besuch des Drachenpavillons, was seinerzeit der kaiserliche Palast war. Er steht auf einem 13 Meter hohen Plateau, was 72 Treppenstufen entspricht, als Fundament und hat seinen Namen einer schönen Holzschnitzerei eines Drachens zu verdanken, der mit einer Perle spielt. Eines der ikonischen Bauwerke von Kaifeng ist die Eisenpagode, die ihrem Namen zum Trotz aus Ziegelsteinen erbaut ist. Heute gilt sie aufgrund ihrer Größe und Geschichte und ihres gut erhaltenen Zustands als eine der besten Pagoden Chinas.

Am Nachmittag werden Sie zum Bahnhof gefahren und nehmen den Hochgeschwindigkeitszug nach Nanjing, was eine Fahrt von ca. 3,5 Stunden ist.

Bei Ihrer Ankunft in Nanjing werden Sie vom Bahnhof abgeholt und zu Ihrem Hotel gefahren.

Übernachtung Nanjing Grand Metro Hotel 

Tag 10: Sightseeing in Nanjing
Tag 10: Sightseeing in Nanjing

Nanjing war ähnlich den anderen alten Hauptstädten mehrere Male Hauptstadt des mächtigen chinesischen Reichs. Die wichtigste Periode für Nanjing war die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts, als der Bauernrebell Zhu Yuangzhang nach dem Sieg über die Mongolen sich selbst in Nanjing als ersten Ming-Kaiser ausrief. Er nahm den Namen Hong Wu an und befahl rasch den Bau einer mächtigen Ringmauer zum Schutz der Hauptstadt. Es wurde aus mehreren Gründen eine bahnbrechende Ringmauer. Sie wurde 34 km lang und 12 bis 18 m hoch und hatte 13 Tore; damit war sie die größte Ringmauer der Welt. Die Gestaltung der Mauer stellte ebenfalls einen Bruch mit den „guten Gepflogenheiten“ früherer Zeiten dar. Denn anstelle einer viereckigen oder schildkrötenförmigen Ringmauer wurden die natürlichen Barrieren in der Landschaft genutzt und ausgenutzt. Bis heute sind von der Mauer noch ca. 21 km erhalten geblieben.

Obwohl die Stadt dank der Ringmauer nahezu uneinnehmbar war und für großen Wohlstand und Frieden bekannt war, ist sie doch im Lauf der Geschichte zum Opfer fürchterlicher Übergriffe geworden. Während des Opiumkriegs 1840-42 bombardierten die Engländer die Stadt, 1864 kostete ein Aufstand 100.000 Menschen das Leben, und 1937-38 massakrierte das japanische Heer in Nanjing 300.000 Einwohner. Heute ist Nanjing ein starkes kulturelles und industrielles Zentrum. Die Stadt hat ein seltenes Gleichgewicht zwischen Bauboom und Grünflächen gefunden.

Sie besuchen den Xuanwu-See, der am Fuße des Berges Zhongshan liegt. Xuanwu ist ein schöner Erholungsort in einer ansonsten geschäftigen, modernen Stadt. Im Park liegen auch der Berg Jiuhua und der Jiming-Tempel. Von dort geht es nun zum Qinghuai-Fluss, der an der Stadt vorbeiführt. Er ist ein Nebenfluss des Jangtse und wird als das Herzblut der Stadt betrachtet.

Später geht es zum Präsidentenpalast, ehemals Regierungskanzlei des ersten Präsidenten der Republik China. Hinter dem Palast befindet sich ein schöner Garten. Und schließlich müssen Sie das Mausoleum Ming Xiaoling gesehen haben, das auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Es ist das einzige Ming-Grabmal außerhalb Beijings. Es gilt als eines der schönsten kaiserlichen Mausoleen und erwies sich als wegweisend für die Gestaltung von Grabmälern der nachfolgenden Kaiser.

Übernachtung Nanjing Grand Metro Hotel 

Tag 11: Nanjing – Shanghai – Zhujiajiao
Tag 11: Nanjing – Shanghai – Zhujiajiao

Heute fahren Sie mit dem Hochgeschwindigkeitszug (G-Zug) von Nanjing nach Shanghai. Für die 300 km benötigt er nur 1 Stunde und 15 Minuten! Am Bahnhof werden Sie von Ihrem Guide abgeholt und zum Hotel gebracht.  Etwas später unternehmen Sie einen Ausflug ins Wasserdorf Zhujiajiao, das am Rande von Shanghai liegt. Die Geschichte von Zhujiajiao lässt sich 1700 Jahre zurückverfolgen, d. h. dass es den Ort lange vor Shanghai gab.

Er liegt zwischen Suzhou und Shanghai in einem Flachland, das von vielen Seen und Wasserläufen durchzogen ist. Durch den Ort ziehen sich Kanäle, die als Transportwege für Handel und Wandel (Textilherstellung, Reisanbau usw.) dienten und noch immer dienen. Das Fundament der Häuser befindet sich oftmals unterhalb der Wasseroberfläche.  Die Kanäle werden von 36 Brücken überspannt, die sich ausgesprochen malerisch ausnehmen – z. B. die Fangsheng-Brücke. Wie andere alte Orte hat Zjujiajiao auch schöne Tempel und von Mauern umgebene Gärten aufzuweisen. Kezhi ist der bekannteste von ihnen.

Übernachtung Shanghai Hotel 

Tag 12: Geschichtsträchtiges Shanghai
Tag 12: Geschichtsträchtiges Shanghai

Shanghai liegt an der Mündung des mächtigen Jangtsekiang ins Ostchinesischem Meer und diese Lage war für die Stadt seit jeher von strategischer Bedeutung. Ihre Geschichte lässt sich 1000 Jahre zurückverfolgen und heute ist Shanghai mit 25 Mio. Einwohnern die größte Stadt des Landes. Auch wenn der Handel hier seit Langem von großer Bedeutung ist, gewinnt das herstellende Gewerbe doch an Bedeutung. Bei der Stadtbesichtigung geht es jedoch in erster Linie um historische Stadtteile und Sehenswürdigkeiten.

Los geht es am Jade-Buddha-Tempel, der während der Xinhai-Revolution 1911 (Ende des Kaiserreiches) zerstört wurde. Zum Glück wurde die Statue gerettet und für sie 1928 ein neuer Tempel gebaut. Im Anschluss daran spazieren Sie auf der parkähnlichen Promenade (The Bund), die parallel zum Fluss Huangpu Jiang verläuft und sich zwischen dem Fluss Wusong und der Altstadt erstreckt. Dabei handelt es sich um die einstige „Wall Street“ von Shanghai für ausländische Geschäftsleute. Auch hier, wie in anderen Teilen Chinas, treffen sich Leute, um Tai Chi-Übungen zu vollführen oder zu tanzen.

Von hier geht es nach Chenghuangmiao, einer Tempelanlage mit umgebendem altem Stadtteil mit vielen kleinen Läden. An ihn schließen sich die Gärten von Yu Yuan an, die 1577 angelegt wurden und von chinesischer Gartenkunst zeugen. Nächster Besuchspunkt ist der ehemals französische Stadtteil Xintiandi, der durch schmale, autofreie Gassen und restaurierte Häuser im Shikumen-Stil geprägt ist. Viele von ihnen beherbergen heute Läden, Cafés und Restaurants.

Übernachtung Shanghai Hotel 

Tag 13: Rückflug
Tag 13: Rückflug

Die Zeit bis zum Abflug steht zur freien Verfügung. Sie werden zum Flughafen gebracht, von wo Sie mit Zwischenlandung/en nach Deutschland zurückfliegen.

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