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TitelseiteOst- und Südostasien-ReisenChinaPandas & klassisches China
China | 14 Tage:

Pandas & klassisches China

BEST-PREIS GARANTIEKleingruppenreise  – garantierte Abreise.

Höhepunkte dieser Reise:

Chongqing, Buddha-Statue von Leshan, Berg Emei Shan, Teeplantage in Tianfu, Dorf Chenjiashan, Huanglongxi, Giant Panda Base, Dujiungyan-Bewässerungssystem, Märkte in Chengdu, Songpan, Mu Ni Gou, Jiuzhaigou Nationalpark, Peking, Platz des Himmlischen Friedens, Verbotene Stadt, Kohlehügel, Chinesische Mauer.

Folgendes ist in der Reise enthalten:

  • Hinflug: Deutschland – Chongqing, Rückflug: Peking – Deutschland
  • Flug von Jiuzhaigou nach Peking
  • Busfahrt (öffentlicher Personentransport) von Chongqing nach Leshan und von Chengdu nach Songpan
  • 12 Übernachtungen in 3-Sterne-Hotels und 2-Sterne-Gästehäusern
  • Ortskundige, englischsprachige Guide
  • 12 x Frühstück (3. – 13. Tag)
  • 8 x Lunch (2., 4., 5., 7. + 9 – 12. Tag)
  • 1 x Abendessen (7. Tag)
  • Ausflugsfahrten in klimatisiertem Pkw oder Kleinbus
  • Fahrten mit parkeigenen Fahrzeugen in den Nationalparks
  • Rund um die Uhr besetztes Notruftelefon während der Reise
  • Garantie: Die Reise findet unabhängig von der Zahl der Teilnehmer statt

Die folgende Ausflugspakete sind inklusive:

  • Drei-Schluchten-Museum
  • Arhat-Tempel
  • Riesenbuddha von Leshan
  • Berg Emei Shan
  • Lingyun-Tempel
  • Dujiangyan-Bewässerungssystem
  • Historischer Stadtteil Huanglongxi
  • Panda-Zuchtstation Chengdu
  • Märkte in Chengdu
  • Wenshu-Kloster
  • Naturschutzgebiet Mu Ni Gou
  • Naturschutzgebiet Jiuzhaigou
  • Himmelstempel-Park
  • Platz des Himmlischen Friedens
  • Die Verbotene Stadt
  • Kohlehügel
  • Houhai-See und historische Stadt Nanluoguxiang
  • Seilbahn an der Chinesischen Mauer
  • Die Chinesische Mauer
  • Sämtliche Kosten und Gebühren sind im Preis enthalten
Zuschlag für Einzelzimmer: 435 €
Rabatt für Kinder unter 12 Jahre
Rabatt bei größeren Gruppen
Das erwartet Sie:

Sichuan ist genau das Richtige für Naturliebhaber, die auf kulturelle Eindrücke nicht verzichten möchten. Die Provinz liegt östlich von Tibet und ist die Heimat vieler Volksgruppen, die in pittoresken Städten und Dörfern wohnen. Die eindrucksvollen Landschaften warten mit Bergen, fruchtbaren Tälern und vielen Flüssen auf und es gibt eine große Anzahl Nationalparks. Von den insgesamt 6 UNESCO-Welterbe-Stätten werden Sie 4 besuchen. Die Geschichte der Provinz, die man auch als Kornkammer Chinas bezeichnet, lässt sich mehrere Jahrtausende zurückverfolgen. In Sichuan ist auch der Lebensraum des Panda-Bären, der zum Symbol für den Naturschutz wurde und die Besucher der Parks entzückt. Zum krönenden Abschluss werden Sie Peking besuchen und Sehenswürdigkeiten, wie die verbotene Stadt, die Chinesische Mauer usw. kennenlernen.

Reiseprogramm
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Tag 1: Flug von Deutschland
Tag 1: Flug von Deutschland

Abreise vom Flughafen Ihrer Wahl in Deutschland (mit Zwischenlandungen).

Tag 2: Ankunft in Chongqing
Tag 2: Ankunft in Chongqing

Nach der Ankunft im Flughafen passieren Sie die Passstelle und holen Ihr Gepäck ab. In der Ankunftshalle wartet ein Guide mit einem Schild von Asiatours auf Sie.

Chongqing ist mit 28 Mio. Einwohnern (Großraum) die viertgrößte Stadt in China.  Das Stadtzentrum befindet sich am Zusammenfluss von Jangtsekiang und Jialing Jiang. Es handelt sich um eine sehr alte, von Bergen und Flüssen umgebene Stadt, deren Bewohner seit jeher von der Natur reich beschenkt wurden. Sie wird auch als Wiege der Bayu-Kultur angesehen, die mit der Verarbeitung von Bronze vertraut war und bereits vor 3000 Jahren ein Kaiserreich hervorbrachte. Heute ist Chongqing eine sehr moderne, geschäftige Stadt mit vielen Hochhäusern.  Viele Touristen starten von hier aus zu einer Flussfahrt auf dem Oberlauf des Jangtsekiang durch den Drei-Schluchten-Stausee bis zur Staumauer bei Yichang.

Ihr Guide fährt mit Ihnen zum zentralen Platz, der sich zwischen der Großen Halle des Volkes und dem Drei-Schluchten-Museum erstreckt. Als Vorbild für die Halle des Volkes diente der Himmelstempel in Peking, was Sie nach der Besichtigung bestätigen werden. Auf dem Platz können Sie in den frühen Morgenstunden Menschen beobachten, die Tai-Chi, Tanz, Gymnastik oder andere körperliche Betätigungen ausführen. Im Drei-Schluchten-Museum, das Sie besuchen, erfahren Sie etwas über Geschichte und Kultur der Stadt, die Drei Schluchten und den Bau der Talsperre. Höhepunkt ist ein Film über eine Flussfahrt auf dem Jangtsekiang in einem Rundumkino. Danach durchstreifen Sie das moderne Stadtzentrum, wo reihenweise Markenwaren-Geschäfte auf Käufer warten – wie in anderen Metropolen der Welt auch.  Einen Kontrast hierzu bildet der 1000 Jahre alte Arhat-Tempel, der zu den ältesten der Stadt gehört. Bis er vor wenigen Jahren zum Museum erklärt wurde, wohnten hier noch 25 Familien.

Übernachtung Wanyou Conifer Hotel 

Tag 3: Chongqing – Leshan - Emeishan
Tag 3: Chongqing – Leshan - Emeishan

Ihr Guide bringt Sie zur Bushaltestelle, von wo aus Sie mit dem Bus nach Leshan fahren. Hier treffen Sie Ihren neuen Guide.

In Leshan befindet sich die weltweit größte Buddha-Statue aus Stein. Herausgearbeitet aus einem Fels blickt Buddha auf den Berg Emei Shan, zu dessen Füßen sich die Flüsse Dadu He, Min Jiang und Qingui ausbreiten. Die 71 m hohe Statue ist bereits von Weitem zu sehen.  Mit den Arbeiten wurde 713 n. Chr. begonnen, und sie dauerten 90 Jahre an.  Der Große Buddha von Leshan, um den sich viele Lieder und Gedichte ranken, ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Seitlich der Statue führt eine schmale Treppe über die gesamte Höhe nach oben. Bei jedem Schritt steigt die Bewunderung für die Erbauer dieses Kolossalwerkes. Neben dem Kopf der Statue liegt der Lingyun-Tempel, in dem etliche Figuren von Arhats („Würdige“ im Buddhismus) in prächtigen Farben zu sehen sind. 1996 wurde die Statue in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Man kann deren Anblick auch vom Wasser aus genießen und im Übrigen deutlich erkennen, wo die Flüsse zusammenfließen, denn sie führen trübes und klares Wasser. Vom Boot aus sieht man den Buddha in voller Pracht und Größe.

Von Leshan fahren Sie zum Berg Emei Shan. Die Fahrt bis zum Baoguo Kloster, wo Sie 2 x übernachten werden, dauert nicht lang.

Übernachtung Bao Guo-Kloster 

Tag 4: Berg Emei Shan
Tag 4: Berg Emei Shan

Der Emei Shan ist einer von 4 heiligen Bergen der Buddhisten. Sein Name bedeutet „emporragender Augenbrauen-Berg“, wohl wegen der länglichen Form des Grates. Der auf der UNESCO-Welterbe-Liste stehende Berg ist 3099 m hoch und wird von vielen Pilgern besucht, von denen etliche den gesamten Weg zum Gipfel gehen.

Vom Ort bringt Sie ein Bus auf der kurvigen Straße nach Leidongpin, von wo aus noch 1,5 km zum Jieyin-Dian-Tempel zu gehen sind. Von dort wären es noch einmal 6 km bis zum Gipfel, aber man kann die Seilbahn nehmen und das letzte Stück zur Goldenen Pagode und zum Huazang-Tempel gehen. Mit etwas Glück sehen Sie das Meer der Wolken, aus dem der Gipfel aufragt.

Nach dem Besuch der Tempel fahren und gehen Sie bis zur Mitte des Berges. Von dort führt der Xiaoping-Pfad bis zu seinen Füßen.  Benannt ist er nach Deng Xiaoping, der sich für den Naturschutz in dieser Region stark gemacht hatte. Unterwegs erschließt sich Ihnen die Schönheit des Berges und Sie kommen an kleinen Dörfern und dem Wannian-Tempel mit dem Samantabhadra-Heiligtum und später dem Qingyin-Pavillon vorbei.

Am Abend können Sie eine der Badeanstalten nutzen, die um die heißen Quellen herum entstanden sind.

Übernachtung Bao Guo-Kloster 

Tag 5: Emeishan – historische Stadt Huanglongxi – Chengdu
Tag 5: Emeishan – historische Stadt Huanglongxi – Chengdu

Erstes Ziel auf dem Wege ist die Teeplantage Tianfu, wo Sie geschickten Teepflückerinnen bei der Arbeit zusehen können. Von einem Kilogramm frischer Teeblätter bleiben nach dem Trocknen nur 300 g Tee zurück.

Danach fahren Sie nach Chenjiashan, ein Dorf in den Hügeln zwischen der Stadt Emeishan und Chengdu. Hier gehen Sie zwischen Plantagen mit Zitrusfrüchten spazieren. Sie bekommen Apfelsinen-, Zitronen-, Pomelo- und Pampelmusenbäume zu Gesicht und erblicken viele vollreife Früchte.  Hier werden Sie von einer Bauernfamilie auf ihrem Hof zu einer traditionellen Mittagsmahlzeit eingeladen, die am runden Tisch eingenommen wird. Jeder langt aus den bereitgestellten Schüsseln zu. Man fühlt sich willkommen, auch wenn kein Familienmitglied Englisch spricht. Ihr Guide übersetzt jedoch gern für Sie.

Nach diesem Besuch abseits der Touristenpfade geht es weiter nach Huanglongxi, einer uralten Stadt in der Provinz Sichuan, die wieder hergerichtet wurde. Die typischen Holzbauten mit schwarzen Ziegeldächern aus der Zeit der Ming- und Qing-Dynastie wurden naturgetreu rekonstruiert und die Straßen sind mit Schieferplatten gepflastert. Die Stadt ist ein Freilichtmuseum, durch das ein Bach fließt und alte Wasserräder antreibt.  In den Straßen werden höchst befremdliche Spezialitäten dieser Region wie frittierte Skorpione und Schlangenwein angeboten. Auch sonst trifft man hier auf Besonderheiten, wie z. B. Einheimische, die für wenig Geld ihre Dienste als Ohrenreiniger anbieten.

Am späten Nachmittag kommen Sie in Chengdu, der Hauptstadt von Sichuan an. Sie ist eine wichtige Wirtschaftsmetropole und Verkehrsknotenpunkt. Da die Provinz an die Tibetanische Hochebene grenzt, gibt es im Westen viele tibetanische Dörfer mit eigenen Sitten und Bräuchen. Auch Chengdu verfügt über einen großen tibetanischen Stadtteil.  Es ist eine attraktive Stadt mit hübschen Teehäusern und guten Restaurants.

Übernachtung Holly’s Hostel 

Tag 6: Pandabären Aufzuchtstation – Dujiangyan-Bewässerungssystem
Tag 6: Pandabären Aufzuchtstation – Dujiangyan-Bewässerungssystem

Am Vormittag kommen Sie zu einem der Höhepunkte der Reise – der Panda Forschungs- und Aufzuchtstation Chengdu. Es ist eine von vier Stationen in China, die sich der Erhaltung der Pandas verschrieben hat und als Park und Forschungszentrum betrieben wird. Das 300 ha große Gelände, das 10 km von der Stadt entfernt liegt, ist mit Bambus bedeckt – der einzigen Nahrungsquelle der Großen Pandas.  Neben 120 der großen Bären tummeln sich hier auch andere Säugetiere, wie etwa der Kleine Panda mit seinem roten Fell und Vögel, wie z. B. der Schwarzhalskranich. Da Sie bereits früh morgens anreisen, können Sie bei der Fütterung der Pandas zuschauen. Alle vier Aufzuchtstationen sind als UNESCO-Welterbe gelistet.

Nach dem Besuch geht es nach Dujiangyan, das ebenfalls auf der Liste steht.   Dabei handelt es sich um ein 2200 Jahre altes Bewässerungssystem, dem ältesten der Welt. Hier wird Wasser mittels Stauwehre durch Kanäle, Rinnen und Überläufe zum trockenen „Roten Becken“ geleitet. Es handelt sich um ein antikes Wasserbauprojekt, das für die Entwicklung ähnlicher Systeme in China von großer Bedeutung war.  Es besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: dem Fischmaul, dem Flugsandwehr und dem Flaschenhals, die eine saisonal unterschiedliche Verteilung der Wassermassen bewirken. Das Bewässerungssystem, das im Jahre 2000 zusammen mit dem Qingcheng-Berg in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde, erstreckt sich über eine riesige Fläche. Wie groß das Ganze angelegt ist, wird einem erst so richtig bewusst, wenn man es durchstreift.

Übernachtung Holly’s Hostel 

Tag 7: Chengdu – Märkte, Teezeremonie und ein regionaltypisches Abendessen
Tag 7: Chengdu – Märkte, Teezeremonie und ein regionaltypisches Abendessen

Am Vormittag steht der Besuch einiger Märkte auf dem Programm. Los geht es auf einem Markt für Nahrungsmittel, die so ganz anders sind, als wir es von zu Hause aus gewohnt sind. Hier ist von Hühnerfutter bis zu Wachteleiern alles zu haben und man kann mitverfolgen, wie man Hackfleisch ohne Fleischwolf herstellt. Danach geht es weiter zu der Straße, wo Textilien feilgeboten werden und Bettdecken ebenso wie Wintermäntel zum Angebot gehören. Man sieht Träger, die riesige Lasten auf dem Rücken oder einer Sackkarre transportieren.  Von dort geht es zu dem Marktabschnitt weiter, wo Gewürze aller Art tonnenweise auf Käufer warten. Der Duft von Pfeffer und Chili ist so stark, dass es einem schon von Weitem in der Nase kitzelt.

Zum Abschluss darf man den berühmten Tee-Markt nicht versäumen, der in einem besseren Wohnviertel stattfindet. Hier werden verschiedene Teesorten von Hand sortiert, es kommen Aufkäufer aus dem ganzen Lande und auch Einheimische kaufen hier ihren Tee. In einem der traditionellen Teehäuser kann man einer Tee-Zeremonie beiwohnen und sich mit Tee zum Mitnehmen eindecken.

Den krönenden Abschluss des Aufenthaltes in Chengdu bildet ein regionaltypisches Gericht namens Feuertopf, das hier sehr beliebt ist. Aus Fleisch und Gemüse wird eine Suppe zubereitet, die mild oder sehr stark gewürzt sein kann. Beides wird in rohem Zustand an den Tisch gebracht und von Ihnen in der Brühe gar gekocht, weshalb man es mit einem Fondue vergleichen kann. In alter Zeit war es ein ausgesprochenes Wintergericht, doch heute bekommt man es zu allen Jahreszeiten.

Übernachtung Holly’s Hostel 

Tag 8: Chengdu – Songpan
Tag 8: Chengdu – Songpan

Früh am Morgen fahren Sie mit dem öffentlichen Bus nach Songpan, das 300 km nördlich der Provinzhauptstadt Chengdu liegt. Der Guide geleitet Sie zu dem modernen Bus, der unterwegs kürzere und längere Pausen macht, sodass Sie Gelegenheit haben, sich die Beine zu vertreten oder sich mit Essen und Getränken zu versorgen. Es geht zunächst durch die Ebene von Chengdu und dann durch hügeliges Gelände bis zum Min Shan-Gebirge mit mehreren, über 6000 m hohen Bergen. Die Fahrt durch die schönen Landschaften dauert 6 bis 8 Stunden – je nach Verkehrsaufkommen. Nach der Ankunft werden Sie von Ihrem Guide zum Hotel gebracht.

Die Stadt Songpan ist ebenso reizvoll wie unbekannt. Der englische Botaniker Ernest Henry Wilson schrieb: „If destiny arranges me to live in Western China, I have no other choice but Songpan.“ So sehr war er von diesem Ort begeistert.  Die Stadt ist sehr alt und weist heute noch die Hälfte der Stadtmauer auf. Hier gibt es viele Volksgruppen, Buddhisten und Moslems, die seit Jahrhunderten friedlich zusammenleben. Auf der Straße sieht man überwiegend Menschen in traditioneller Bekleidung. Tibetanische Frauen tragen ihren aufsehenerregenden Kopfputz beim Einkauf und bei der Feldarbeit. In der Schlachterei für Yaks, die mitten im Ort liegt, wird alles rückstandslos verarbeitet und in den Ständen an der Straße fällt der Blick des westlichen Betrachters auf so ungewöhnliche Dinge wie getrocknete Zungen und Nieren und halbe, geräucherte Enten mit Schnabel und Füßen.

Da Songpan 3000 m über NHN liegt, ist es hier sehr viel kühler als in der Stadt Chengdu mit ihren 25 – 30 °C. Daher brauchen Sie für die kommenden Tage warme, winddichte Kleidung.

Übernachtung Old House Inn 

Tag 9: Naturschutzgebiet Mu Ni Gou
Tag 9: Naturschutzgebiet Mu Ni Gou

Heute steht ein interessanter Spaziergang auf dem Programm, denn Sie werden den in einem Tal gelegenen Nationalpark Mu Ni Gou besuchen, der an Huanglongxi erinnert, in dem sich aber weniger Besucher tummeln. Die Fahrt dorthin dauert vom Hotel nur 30 Minuten. Dort angekommen, geht es auf unbefestigten Wegen durch den Park, der mit 2 Tälern, über 100 Seen, heißen Quellen und Wasserfällen aufwartet. Der Zhaga-Wasserfall und der Erdao-See gehören zu den schönsten Stellen. Das Tal liegt 2800 bis 4070 m über NHN und die Berggipfel erreichen 6000 m. Die Berghänge sind mit Nadel- und Laubwald bedeckt. Dazwischen wachsen Rhododenren und chinesische Ebereschen (Sorbus hupehensis). Das Wasser der Seen und Bäche ist klar und schimmert bläulich und über allem liegt eine geheimnisvolle Stimmung. Wegen ihres Farbspiels nennt man die terrassenförmigen Becken „Teiche der 5 Farben“. Es handelt sich um eine Karstlandschaft, die sich unter besonderen geologischen Bedingungen (Kalkablagerungen) geformt hat. Im Park gibt es auch Tropfsteinhöhlen, Urwälder, Schwefelquellen sowie seltene Pflanzen und Tiere. Ferner findet man hier Tempel und kulturelle Zeugnisse der tibetanischen Bevölkerung.

Bereits früher verlief hier eine alte Handelsstraße, auf der Tee von Trägern und Packpferden transportiert wurde.  Tolle Fotos von ihnen machte der englische Botaniker Ernest Henry Wilson vor 100 Jahren.

Übernachtung Old House Inn 

Tag 10: Naturschutzgebiet Jiuzhaigou
Tag 10: Naturschutzgebiet Jiuzhaigou

Die Landschaft hier ist gekennzeichnet durch Berge, nackte Felsen, Flüsse, Seen, Wasserfälle und Dörfer der tibetanischen Urbevölkerung. Die Seen sind türkisfarben, die Wasserfälle spektakulär und die Kalksteinformationen bizarr. Der Name Jiuzhaigou bedeutet „Tal der 9 Dörfer“ und weist auf die hiesigen Dörfer der Tibetaner und Qiang hin. Das Tal rückte erst um 1975 ins Bewusstsein, als hier tätige Waldarbeiter die Schönheit dieser Gegend erkannten. Sie brachten die zuständigen Behörden dazu, das Tal unter Naturschutz zu stellen, auch wenn es bewohnt war. Es lohnt sich, die kleinen Dörfer zu besuchen.

In den Dörfern leben etwa 1100 Personen der Minderheiten der Tibetaner und Qiang, deren Leben stark buddhistisch geprägt ist. Die Tempel sind reich ausgestaltet und – wie in Tibet – gibt es auch hier Gebetsmühlen. Viele der Dorfbewohner tragen noch die traditionelle Tracht. Im Naturschutzgebiet findet man eine artenreiche Fauna und auch die Panda-Bären sind nach dem Absterben vieler Bambuspflanzen vor etwa 30 Jahren zurückgekehrt. Im Jahre 1992 wurde das Gebiet von der UNESCO zum Weltbiosphärenreservat erklärt.

Die Fahrt zum Naturschutzgebiet Jiuzhaigou dauert von Songpan zwei Stunden und sie werden sich hier den ganzen Tag aufhalten.  Am sehenswertesten ist das Shuzheng-Tal und die Seitentäler Zezhawa und Rize. Das Y-förmige, 720 km² umfassende Gelände weist 118 Bergseen, 17 Wasserfälle, viele Wasserläufe sowie viele seltene Tiere und Pflanzen auf. Das klare Wasser, das wegen der vorkommenden Mineralien von Blau bis Grün changiert, ist das beherrschende Element dieser Landschaft, die einen gefangen nimmt.

In China gibt es den Spruch: „Erst wenn man das Wasser von Jiuzhaigou gesehen hat, kann man andere Gewässer beurteilen.“ Die hiesigen Naturschauspiele haben klangvolle Namen, wie z. B. „hängende Quelle“, „Schwertfelsen“, “Schwanensee”, „Fünf-Blumen-See“ und „Wasserfall am Perlenstrand“.
Sie können sich die Besuchszeit völlig frei einteilen zu Fuß gehen oder den Zubringerbus benutzen und aus- und zusteigen.

Zur Beachtung: Am Eingang zum Naturschutzgebiet muss man den Bus benutzen, weil privater Verkehr nicht zugelassen ist. Das ist aber kein Problem, denn die Busse fahren sehr häufig.

Übernachtung Old House Inn 

Tag 11: Songpan – Peking
Tag 11: Songpan – Peking

Vor der Fahrt zum Flughafen steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung.
Gegen Abend fliegen Sie vom Flughafen Jiuzhai-Huanglong nach Peking. Bei der Ankunft werden Sie von einem Guide erwartet, der Sie zum Hotel bringt.

Übernachtung Dongfang Hotel 

Tag 12: Historische Stadtbesichtigung in Peking
Tag 12: Historische Stadtbesichtigung in Peking

Nach der Anmeldung im Hotel besichtigen Sie Peking. Die Stadt war 700 Jahre lang Hauptstadt des Reiches der Mitte und ist es auch heute wieder. Damals wie heute war und ist sie ein Zentrum der Macht, wie die hiesigen Paläste und Tempel bezeugen. Obwohl viel alte Bausubstanz modernen Gebäuden weichen musste, gibt es immer noch viele historische Bauten. Los geht es mit dem Himmelstempel-Park, der sich im Südwesten der Stadt befindet. Jedes Jahr kam der Kaiser aus der Verbotenen Stadt hierher, um für eine gute Ernte zu beten. Heutzutage tummeln sich hier die Einwohner in großer Zahl, um hier dem Tai Chi, Gesang oder Tanz nach den Klängen eines Radios oder Smartphones zu frönen.

Danach geht es weiter zum zentral gelegenen Platz des Himmlischen Friedens, der so groß ist, dass sich hier 1 Mio. Menschen problemlos versammeln könnten. Hier befindet sich das Mausoleum von Mao Zedong.  Dem Mausoleum gegenüber befindet sich der Eingang zur Verbotenen Stadt, von wo aus 24 Kaiser das Reich der Mitte regierten. Heute prangt ein Konterfei des Großen Vorsitzenden über dem Eingang und der Komplex ist ein Museum. Die Verbotene Stadt (Größe: 760 x 1000 m) ist die am besten erhaltene Palastanlage in China mit vielen ansehnlichen Gebäuden. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass es normalen Menschen bei Todesstrafe verboten war, eine der Brücken zum Palast zu überqueren. Nur der Kaiser, seine Familie und die Minister durften sich in seinen Mauern aufhalten.

Von dort geht es zum Kohlehügel, einem von Menschenhand geschaffenem Höhenzug nördlich des Palastes. Von hier aus konnten die kaiserlichen Soldaten Ausschau nach Feinden halten. Mitte des 17. Jh. brachten die Mandschus dann auch Tod und Verderben über Palast und Stadt. Von hier, dem höchsten Punkt der Stadt, hat man eine tolle Aussicht.

Weitere Programmpunkte sind der See Houhai und der Stadtteil Nanluoguxiang. Der See gehört zu einem Komplex von 3 Seen, der Shichahai genannt wird. Hier gibt es viele kleine Häuser mit Garten und hier herrscht eine Ruhe, die in starkem Kontrast zur Hektik der Großstadt steht. Da dies ein „angesagtes“ Viertel für die Einwohner der Millionenstadt ist, sind hier Bars, Cafés und Boutiquen wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Am Abend haben Sie die Möglichkeit, sich eine Kung Fu-Show anzuschauen, deren Artistik einem den Atem verschlägt.

Übernachtung Dongfang Hotel 

Tag 13: Die Chinesische Mauer
Tag 13: Die Chinesische Mauer

Der Tag beginnt mit einer Fahrt zur Chinesischen Mauer,
die von den Kaisern Große Mauer genannt wurde. Es ist eine 6.000 km lange, beeindruckende Grenzbefestigung als Schutz vor Reitervölkern aus dem Norden, hauptsächlich auf Bergrücken gebaut, um dem Feind das Vorrücken zu erschweren. Einige Abschnitte sind sehr steil und die Stufenhöhe recht unterschiedlich.

Sie werden den Abschnitt Mutianyu bei Huairou besuchen. Die Mauer schlängelt sich hier über viele Kilometer hinweg über verschiedene Bergrücken – ein sagenhafter Anblick! Blickt man nach Norden, erkennt man in der Ferne einige Wachtürme auf der Mauer, die unterschiedlich breit und hoch ist. Achtung! Höhe und Tiefe der Trittstufen sind sehr uneinheitlich. Die restaurierte Mauer ist 6 bis 8 m hoch und 3 bis 5 m breit. Die gesamte Mauer ist mit Schießscharten ausgestattet und alle paar hundert Meter erhebt sich ein Wachtturm.

Übernachtung Dongfang Hotel 

Tag 14: Peking – Deutschland
Tag 14: Peking – Deutschland

Die Zeit bis zur Fahrt zum Flughafen, zu dem Sie gefahren werden, steht zur freien Verfügung. Der Flug nach Deutschland erfolgt mit Zwischenlandung/en.
Möglicherweise ist erst mit der Heimkehr am 15. Tag zu rechnen.

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