+49 (0) 4193 809 45 14 | Mo - Fr 9 - 16
TitelseiteOst- und Südostasien-ReisenJapanDas Beste von Japan
Japan | 21 Tage:

Das Beste von Japan

Höhepunkte dieser Reise

Tokio mit Asakusa, Tempel Sensō-ji, Shibuya, Shinjuku, Hamarikyū-Park, Shinkansen, Kanazawa mit dem Garten Kenroku-en, Zen-Buddhismus, Onsen-Bad in Kaga, Kioto, Geishadistrikt Gion, Zen-Gärten bei der Daitoku-ji Tempelanlage, Okayama mit dem Garten Kōraku-en und der Burg Okayama, Kunstinsel Naoshima, Hiroshima mit dem Hiroshima Friedenspark und der Atombombenkuppel, Burg Osaka.

Folgendes ist in der Reise inbegriffen:

  • Flugreise von Deutschland nach Tokio, nach Hause von Osaka
  • Empfangsguideservice in Tokio, Kanazawa, Kioto, Hiroshima und Osaka
  • Transfer vom Flughafen in Tokio zum Hotel
  • Empfangsmeeting im Hotel in Tokio
  • IC-Zugkarte mit 2500 JPY
  • Kanazawa Loop Bus Tageskarte
  • Tageskarte für Kioto Bus/Zug
  • Tageskarte für Hiroshima Street Car
  • Eco Card (Tageszug/bus/straßenbahnkarte) für Osaka
  • 14-tägiger Japan Rail Pass, 2. Klasse, mit Platzreservierung
  • 18 Nächte in Touristenklassehotels mit Frühstück
  • Einheimischer englischsprachiger Guide für alle Ausflüge
  • 24-Stunden-Notfallhotline während der gesamten Reise
  • Garantie: Die Reise wird bei Buchung von mind. 2 Personen durchgeführt

Folgendes Ausflugspaket ist inklusive:

  • Ganztagsführung in Tokio
  • Halbtagesführung in Kanazawa inkl. Besuch des Gartens  Kenroku-en.
  • Halbtagesführung in Kioto im Geishadistrikt Gion
  • Halbtagesführung in Kioto zur Daitoku-ji Tempelanlage mit den Zen-Gärten
  • Ganztagsausflug zur Kunstinsel Naoshima inkl. Museumseintritt
  • Halbtagesführung in Hiroshima
  • Halbtagesführung in Osaka inkl. Burg Osaka und eine Stunde Fahrt auf dem Wasser

Option auf den Kauf von weiteren Ausflügen:

  • Mount Fuji
  • Die Japanischen Alpen bei Shirakawa-go und Takayama
  • Bento Box Kochschule in Kioto
Zuschlag für Einzelzimmer 940 €
Rabatt bei größeren Gruppen.
Die Reise kann bis spätestens 60 Tage vor der Abreise gebucht werden.
Darum sollten Sie sich für diese Reise entscheiden...

Auf der Reise „Das Beste von Japan“ bieten wir Ihnen bekannte Höhepunkte und einige unbekannte Perlen. Auf Ihrer Reiseroute von Tokio nach Kanazawa, Kaga, Kioto, Okayama, Hiroshima und Osaka werden Sie im Laufe dieser 20 Tage einen wirklich umfangreichen Einblick in die Kultur, Geschichte und Gegenwart Japans erhalten. Sie besuchen Wolkenkratzer, moderne Architektur, alte Kulturstädte, wunderschöne alte Holzburgen, eine Teezeremonie, die geschäftigen Geishadistrikte, das klassische japanische Onsen-Bad, den Friedenspark in Hiroshima mit der Atombombenkuppel, und Sie erhalten einen Einblick in die Zen-Kultur der japanischen Gärten.

Sie fahren mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen oder dem Eilzug von Stadt zu Stadt, da dies am effizientesten ist. Die Züge und Bahnhöfe in Japan sind ebenfalls ein tolles Erlebnis. Alles funktioniert völlig reibungslos, Verspätungen kommen einer Katastrophe gleich.

Auch das Essen ist einfach lecker in Japan. Die Japaner essen sehr viel Gemüse und ziehen Fisch und Schalentiere Fleisch und Hühnerfleisch vor, was an den Menükarten ersichtlich wird. In den Großstädten gibt es natürlich auch eine Unzahl an internationalen Restaurants.

Ganz egal, was für Sie dabei das Allerbeste ist – diese Reise ist ein großartiges Erlebnis, um eine der wichtigsten Kulturen des Ostens kennenzulernen.

Reiseprogramm
Klicken Sie auf ein Bild, um die Großansicht zu sehen
Tag 1: Flugreise ab Deutschland
Tag 1: Flugreise ab Deutschland

Abreise von einem ausgewählten Flughafen in Deutschland. Die Reise erfolgt eventuell mit Zwischenlandung(en).

Tag 2: Ankunft in Tokio
Tag 2: Ankunft in Tokio

Bei der Ankunft in Tokio werden Sie am Flughafen abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht. Sie werden sehr froh über diesen Ankunftstransfer sein. Tokio ist extrem hektisch. Futuristische Architektur, Wolkenkratzer und Neonlicht, das in allen erdenklichen Farben blinkt. Und überall Menschen. Man sollte beinahe meinen, dass die vielen Menschen gleichbedeutend mit reinem Chaos sind. Aber wie überall in Japan wird der Verkehr (auch der Fußgängerverkehr) völlig reibungslos abgewickelt. Alles und alle haben ihren Platz. Alles ist einfach unglaublich effizient, wenn man es erst einmal versteht.

Am ersten Abend findet ein Willkommensmeeting statt. Hier haben Sie die Möglichkeit, dem regionalen Guide Fragen zu stellen. Er hat auch einen Japan Rail Pass für Sie. Sie erhalten außerdem eine IC-Karte, eine elektronische Reisekarte, die für die regionalen Busse und Züge in mehreren Städten auf Ihrer Reise verwendet werden können. Auf die Karte wurden bereits 2500 JPY aufgeladen, und Sie können ganz einfach mehr Geld aufladen, wenn dies notwendig sein sollte.

Übernachtung Villa Fontaine Tamachi 

Tag 3: Stadtführung in Tokio
Tag 3: Stadtführung in Tokio

Sie werden in den Morgenstunden vom Hotel abgeholt. Der heutige Tag dient dazu, Ihnen einen Überblick über einige der verschiedenen Stadtteile Tokios zu verschaffen. Die Führung beginnt in Asakusa. Asakusa war einst das größte Vergnügungsviertel Tokios. Hier lebten Geishas Seite an Seite mit Gangstern und Taschendieben. Das gesamte Gebiet wurde während des 2. Weltkrieges zerstört und etwas kleiner wieder aufgebaut. Heute gibt es hier weder Taschendiebe noch Gangster, die meisten Geishas leben hier wegen der Touristen. Aber man spürt noch immer die Geschichte, die die Straßen erzählen. Man merkt einen deutlichen Kontrast, der in Japan so häufig vorkommt – der Kontrast zwischen dem Alten und dem Ultramodernen.

In Asakusa befindet sich auch der älteste Tempel Japans, der Sensō-ji. Der Sensō-ji ist der älteste Tempel Tokios. Für viele Japaner hat es eine besondere Bedeutung, hierher zu kommen und Räucherstäbchen anzuzünden. Die Straße Nakamise führt zum Tempel Sensō-ji. Nakamise besteht aus Souvenirläden und Essensständen. Sie haben viele Möglichkeiten, um traditionelle Souvenirs zu kaufen.

Die Führung durch Asakusa klingt in der Kappabashi Kitchenwear Street aus, wo Sie einfach alles auf dem Gebiet Küchenutensilien kaufen können. Vielleicht finden Sie ein nützliches Souvenir in der Form eines Küchenutensils?

Am Nachmittag besuchen Sie Shibuya. Shibuya kennen Sie sicher bereits – auf jeden Fall von Fotos. Hier werden nämlich die vielen Fotos von der großen Kreuzung voller Menschen und Neonlicht gemacht. Hier ist auch der geschäftigste Shoppingbezirk Tokios, den man bei einem Besuch in Tokio einfach gesehen haben MUSS. Der Tag endet mit einer herrlichen Aussicht – auf der Aussichtsetage des 202 Meter hohen Tokio Metropolitan Government Building. Bei gutem Wetter sieht man von dort bis zum Mount Fuji.

Übernachtung Villa Fontaine Tamachi 

Tage 4 - 5: Tokio auf eigene Faust
Tage 4 - 5: Tokio auf eigene Faust

Der Tag gehört ganz Ihnen. Vielleicht haben Sie gestern etwas gesehen, das Sie näher erkunden möchten? Sie haben ja Ihre Reisekarte und können sich frei bewegen, wie Sie wünschen. Der Besuch des berühmten Fischmarktes Tokios, dem Tsukiji Fish Markt, ist beinahe Pflicht – wenn Sie denn früh aufstehen wollen! Wenn Sie eine Pause vom hektischen Stadtleben brauchen, können Sie auch den Hamarikyū-Park besuchen. Die Ruhe dort steht in starkem Kontrast zum Leben in den Straßen der Stadt. Am Abend können Sie das Shinjuku-Gebiet besuchen, denn dort gibt es einige der besten Restaurants des Landes. Vielleicht lassen Sie den Abend mit einer Runde Karaoke im „Lost-in-Translation“-Stil ausklingen?

Sie können evtl. auch Ihre Reisekarte nutzen, und weiter weg fahren, z. B. nach Nikko, Kamakura oder Yokohama. Außerdem besteht für Sie die Möglichkeit, heute einen Ausflug dazu zu buchen.

Heute besteht die Möglichkeit, an einem weiteren (kostenpflichtigen) Ausflug teilzunehmen:

Übernachtung Villa Fontaine Tamachi 

Tag 6: Shinkansen von Tokio nach Kanazawa
Tag 6: Shinkansen von Tokio nach Kanazawa

Der Guide begleitet Sie vom Hotel zum Bahnhof. Von dort fahren Sie mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nach Kanazawa. Die 450 km lange Strecke wird bei einer Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h in lediglich 2½ Stunden zurückgelegt. Hochgeschwindigkeitszüge fahren mit 6, 8, 12 oder 18 Waggons. Auf den Informationstafeln am Bahnhof können Sie sehen, wie viele Waggons jeder einzelne Zug hat. Die Informationstafeln wechseln zwischen Japanisch und Englisch. Wenn Sie auf den Bahnsteig blicken, können Sie an der Markierung am Bahnsteig genau sehen, wo Ihr Waggon hält. Es wurden Symbole auf den Bahnsteig gemalt, z. B. „6 Waggons – Waggon 5“ oder „12 Waggons – Waggon 3“. Wenn man das System erst durchschaut hat, ist es wirklich einfach. Die Japaner haben fantastische Warteschlangenmanieren. Man stellt sich ganz ordentlich in die Warteschlange des jeweiligen Symbols am Bahnsteig, steigt ganz ruhig in dieser Reihenfolge in den Zug ein, ohne zu drängeln oder sich nach vor zu mogeln.

Die Züge sind überall in Japan sehr pünktlich. Verspätungen von mehreren Minuten sind ganz unerhört und würden zum Tagesgespräch im Zug sowie in den nationalen Nachrichten im Fernsehen und Radio erwähnt werden.

In Kanazawa erwartet Sie ein Guide, der Sie zuerst in Ihr Hotel bringt und danach auf eine Führung durch die Stadt mitnimmt. Der erste Stopp ist bei einem Samurai-Haus. Kanazawa ist nämlich als Hochburg der Samurai bekannt und war – einst in der Zeit der Samurai – eine der reichsten Städte Japans. Als eine der wenigen Städte in Japan wurde Kanazawa nicht während des 2. Weltkriegs von Bomben zerstört. Nach dem Samurai-Haus besuchen Sie den beinahe 400 Jahre alten Garten, Kenroku-en, einen der drei bekanntesten Gärten Japans. Die Perfektion kennt hier beinahe keine Grenzen. Der Tag endet mit einem Besuch des Museums des Zen-Meisters, dem D.T. Suzuki Museum, wo Sie mehr über den Zen-Buddhismus lernen. Etwas vereinfacht kann man sagen, dass die heute so beliebte Mindfulness dem Zen-Buddhismus entspringt. Was wäre daher passender, als den Tag damit zu beschließen, Mindfulness in Spiegelbeckengarten zu üben.

Übernachtung Resol Trinity 

Tag 7: Kanazawa
Tag 7: Kanazawa

Dieser Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können Kanazawa erkunden. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß gut zu erreichen. Sie können aber auch einen zusätzlichen Ausflug buchen.

Sie können den einzigen aktiven Geishadistrikt außerhalb von Kioto, Kazue-machi, besuchen. Wie bereits erwähnt, wurde Kanazawa während des 2. Weltkriegs nicht bombardiert. Daher blieben viele der wunderschönen ursprünglichen Gebäude erhalten. Im Winterhalbjahr werden schützende Strohmatten an den Wänden angebracht, um sie zu schützen.

Essen Sie im Handelsdistrikt Owaricho zu Mittag und besuchen Sie den berühmten Omicho-Markt, auf dem die Lebensmittel sorgfältig aufgestellt und wie kleine Kunstwerke präsentiert werden. Spazieren Sie durch den alten Samuraidistrikt und atmen Sie die besondere Stimmung der Stadt ein.

In der Hirosaka-Straße werden exklusive Schalen aus Lack, Keramik und einer besonderen Porzellanart, Kutani-yaki, verkauft. Sie finden dort alles von klassischen Schalen bis zu modernen Versionen mit „Hello Kitty“-Figuren.

Im südlichen Teil der Stadt liegt ein Ninja-Tempel, der ein perfektes Verteidigungssystem nach allen Regeln der Kunst ist. Dort gibt es versteckte Gänge und Zimmer zu entdecken.

Schließlich können wir noch eine weitere Aktivität in totalem Kontrast zum Rest von Kanazawa vorschlagen, einen Besuch im Museum für zeitgenössische Kunst. Hier befinden sich Kunst und Kunstwerke, die nach 1980 entstanden – sowohl japanische als auch internationale.

Heute besteht die Möglichkeit, an einem weiteren (kostenpflichtigen) Ausflug teilzunehmen:

Übernachtung Resol Trinity 

Tag 8: Kanazawa – Kaga Onsen
Tag 8: Kanazawa – Kaga Onsen

Die Reise nach Japan ist nicht perfekt, bevor Sie nicht in einem Onsen-Bad waren. Die Tradition des Onsen-Bads geht viele Jahre lang zurück in der japanischen Geschichte. In einem Onsen-Bad badet man völlig nackt. Es gibt fixe Regeln dafür, wie dies vor sich geht. Bevor der westliche Tourismus vor nicht allzu vielen Jahren seinen Einzug hielt, waren alle Bäder Gemeinschaftsbäder.  Heute sind die meisten Bäder unterteilt, aber Sie erleben trotzdem einen einzigartigen Teil japanischer Kultur. Es gibt sowohl öffentliche als auch private Onsen-Bäder. Allen ist gemeinsam, dass ihr Wasser von warmen Quellen stammt. Es gilt als gesund und heilend, in diesem mineralstoffreichen Wasser zu baden.

Kaga Onsen ist in ganz Japan berühmt und ein beliebtes Touristenziel für die Japaner selbst. Es gibt z. B. direkte Busse von Tokio (Fahrt 9 Stunden). Es gibt hier aber fast keine ausländischen Touristen. Sie erhalten daher ein fantastisches japanisches Kulturerlebnis.

Rund um die Stadt Kaga gibt es eine große Auswahl an Onsen-Bädern. Daher nehmen Sie heute den Zug nach Kaga. Die Fahrt von Kanazawa nach Kaga dauert mit dem Zug eine gute halbe Stunde.

Übernachtung Hatori 

Tag 9: Onsen-Bäder in Kaga
Tag 9: Onsen-Bäder in Kaga

Eines der berühmtesten Bäder in der Umgebung von Kaga ist Yamashiro Onsen. Man kann ganz einfach einen Bus nehmen. Dieser fährt mehrmals in der Stunde. Yamashiro ist eine kleine Stadt, die rund um die Bäder entstanden ist. Es gibt hier vereinzelt Läden und kleine Tempel. Die Hauptattraktion aber ist das Onsen-Bad. Es wird erzählt, dass das Wasser eine heilende Wirkung hat und bei allem, von Muskel- und Gelenksschmerzen bis hin zu Verdauungsproblemen, hilft. Die Japaner kommen bereits mehr als 1300 Jahre hierher, vielleicht ist das Gerücht also wahr! Die Japaner haben keinerlei Hemmungen in den Onsen-Bädern, was in starkem Kontrast dazu steht, wie sie sich außerhalb der Bäder kleiden. In den Bädern ist man nackt. Man erhält ein kleines Handtuch, mit dem man sich bedeckt, bis man ganz im Wasser ist. Das Handtuch darf nicht nass werden, daher muss man es rechtzeitig vorher ablegen. Sie werden reichlich belohnt, wenn Sie erst im warmen herrlichen Wasser sitzen und spüren, wie alle Verspannungen aus den von der Reise strapazierten Muskeln weichen. Bitte beachten Sie, dass Schmuck nicht erlaubt ist. Da Tätowierungen generell sozial nicht akzeptiert werden, können Sie sicher nicht in ein Onsen-Bad gelangen, wenn Sie Tätowierungen haben.

Kaga liegt in den Bergen. Es gibt tolle Wanderrouten, ganz kurze bis zu Tageswanderungen. Unbedingt sehen müssen Sie Kakusenkei Gorge. Ein Weg folgt dem Fluss ca. 1,5 km. Auf der Route gibt es kleine Wasserfälle, ca. auf der Hälfte der Strecke liegt Kakusenkei Kawadoko. Dort können Sie eine Tasse warmen „Matcha“, grünen Tee, kaufen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Natadera Tempel.

Übernachtung Hatori 

Tag 10: Kaga – Kioto
Tag 10: Kaga – Kioto

Von Kaga geht es gut zwei Stunden mit dem Zug Limited Express Thunderbird nach Kioto. Bei der Ankunft in Kioto werden Sie am Bahnhof von einem regionalen Guide abgeholt, der Sie zum Hotel bringt.

Kioto ist eine herrliche Stadt mit einer interessanten Geschichte, die bis heute einen großen Einfluss auf das Selbstbild Japans hat. Kioto war mehr als 1000 Jahre lang, bis zum Jahr 1868, die Hauptstadt Japans. In der Stadt befinden sich ca. 2000 gut erhaltene Tempel, Heiligtümer, kaiserliche Gebäude und Unmengen an Universitäten. Heute stehen hier 17 Gebäude, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. In Kioto wird das japanische Kulturerbe aktiv gelebt. Die Geisha-Viertel mit ihren Schulen und Teehäusern existieren nicht wegen der Touristen. Die Stadt hat eine überschaubare Größe, man findet sich leicht zurecht. Mit ihren 1,5 Mio. Einwohnern ist Kioto eine der „kleineren Städte“ Japans!

Am Nachmittag erwartet Sie eine Führung durch Gion. Gion hat den Charme des alten Kiotos beibehalten. Hier liegt einer der wenigen echten verbleibenden Geishadistrikte mit einer eigenen Schule. Der Guide erzählt Ihnen mehr über die außergewöhnliche Kultur, die die Geishas repräsentieren, und die in den westlichen Ländern als Prostitution angesehen wird – was natürlich völlig falsch ist. Die Geishas werden 5 Jahre lang in Poesie, Gesang, Musik, Konversation, Teezeremonie usw. ausgebildet.

Übernachtung Hotel Vista Premio Kyoto 

Tag 11: Kioto
Tag 11: Kioto

Dieser Tag steht zu Ihrer freien Verfügung.

Kioto hat wirklich viel zu bieten, daher ist es schwierig, sich zu entscheiden.

Sie können ein Fahrrad ausleihen und entlang der unzähligen Wasserläufe Kiotos auf Entdeckungsreise gehen. Wie für beinahe alle anderen Städte mit Wurzeln weit zurück in der Vergangenheit war der Zugang zum Wasser unglaublich wichtig. Kioto wird von einigen Flüssen unterteilt, es wurden Hunderte Kanäle gebaut, es gibt unzählige Quellen und Parkteiche. Überall sieht man eine üppige Vegetation, die in den warmen Sommermonaten willkommenen Schatten spendet. Wenn die Kirschbäume blühen, verleiht das Wasser dieser Schönheit eine zusätzliche Dimension.

Sie können einfach durch die Straßen spazieren und alle Eindrücke aufnehmen. Sie werden rasch entdecken, dass in Kioto viele japanische Touristen sind. Häufig kleiden diese sich einen Tag lang in einen traditionellen Kimono. Das gilt für Männer und Frauen. Es ist ein buntes Treiben, besonders junge Leute haben viel Spaß daran.

Am Nishiki Markt gibt es eine schmale Einkaufsstraße mit über 100 Läden und Restaurants, die auch als „Küche Kiotos“ bekannt sind. Diese geschäftige Straße hat sich auf alles spezialisiert, was mit Lebensmitteln zu tun hat. Dies ist genau der richtige Ort, um besondere saisonale Waren, Küchenutensilien und Kioto-Spezialitäten wie z. B. kleine „Reistaschen“ gefüllt mit Kirschblüten oder schwarzen Bohnen zu finden.

Eine Sehenswürdigkeit erlangte durch den Film „Mein Leben als Geisha“ Berühmtheit, das Fushimi Inari-Taisha Heiligtum. Die Wege bis zu diesem Heiligtum sind von orangeroten Toren eingerahmt, die einen langen Laubengang bilden. Die Tore wurden von verschiedenen Personen gespendet. Der Name des Spenders ist mit schwarzen Zeichen auf das Tor geschrieben. An diesem Ort herrscht eine ganz besondere Stimmung. Insgesamt befinden sich hier an die 10.000 orangeroten Tore.

Heute besteht die Möglichkeit, an einem weiteren (kostenpflichtigen) Ausflug teilzunehmen:

Übernachtung Hotel Vista Premio Kyoto 

Tag 12: Zen-Gärten und Tempelanlagen
Tag 12: Zen-Gärten und Tempelanlagen

Im nördlichen Teil von Kioto liegt die große Tempelanlage, Daitoku-ji. Hier befinden sich einige der schönsten, aber nicht so bekannten, Zen-Gärten Kiotos. In einem Zen-Garten gibt es nicht viele Pflanzen. Es gibt typischerweise einen flachen Bereich mit Steinen oder Sand, ab und zu Rasen. Die Gärten sind optimal für die Meditation. Sorgfältig ausgelegte Steine und einige wenige Pflanzen helfen dabei, Ruhe und Harmonie zu erzeugen. Die Gedanken werden nicht von allen möglichen Pflanzen abgelenkt. Die Tempelanlage bietet mehrere kleinere Tempel, die alle einen eigenen Zen-Garten haben. Sie haben dort einige Stunden, um das Gebiet ganz in Ruhe zu erkunden. Herrlich, den Tag so zu beginnen. Der Guide erklärt Ihnen unterwegs die Prinzipien bei den verschiedenen Gärten.

Der Rest des Tages gehört ganz Ihnen. Sie können Kioto auf eigene Faust erkunden.

Übernachtung Hotel Vista Premio Kyoto 

Tag 13: Kioto
Tag 13: Kioto

Dieser Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können Kioto erkunden.

Eine Sehenswürdigkeit, die Sie bei Ihrem Besuch in Kioto unbedingt sehen müssen, ist der Goldener-Pavillon-Tempel, Kinkaku-ji. Der Goldener-Pavillon-Tempel ist das symbolisch wichtigste Gebäude Kiotos. Die Fassade dieses 3-stöckigen Gebäudes liegt zum See hin. Es ist ein herrlicher Anblick, wenn das Licht ins Gebäude fällt und sich im See spiegelt. Der Pavillon wurde ca. um 1400 als privater Wohnsitz eines Shoguns errichtet und später zu einem Zen-Tempel umgebaut. 1950 legte ein Mönch einen Brand in diesem Gebäude. Einige Jahre später wurde es aber erneut aufgebaut. Heute ist der Pavillon kein Tempel mehr, aber wahrscheinlich das ikonischste Symbol für Kioto.

Sie können auch einen kurzen Ausflug nach Nara machen, das 8 Jahrhunderte lang die Hauptstadt Japans war. Dort liegen viele wichtige Tempel. Besonders der Tempel Byōdō-in ist berühmt für seine Phönix-Halle, die die Rückseite der 10-Yen-Münze ziert. Rund um den Tempel Tōdai-ji spazieren Hirsche. Zu diesem gehört Daibutsuden, das größte Holzgebäude der Welt.

Übernachtung Hotel Vista Premio Kyoto 

Tag 14: Kioto – Okayama
Tag 14: Kioto – Okayama

Sie fahren 220 km mit dem Shinkansen von Kioto nach Okayama. Die Fahrt dauert 90 Minuten. Der Tag in Okayama steht zu Ihrer freien Verfügung.  Okayama ist eine moderne Großstadt mit über einer halben Million Einwohner. Die große Attraktion aber hat nichts mit Großstadt zu tun.

In Kanazawa sahen Sie einen der bekanntesten drei Gärten Japans, Kenroku-en. Der zweite dieser Gärten, Koraku-en, liegt in Okayama. Hier gibt es große Flächen, Seen, kleine Teehäuser und sogar einzelne Reisfelder und Teeplantagen. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Okayama ist die wunderschöne Burg Okayama. Die „Krähenburg“, wie die Burg Okayama wegen ihres schwarzen Erscheinungsbildes auch genannt wird, wurde 1597 errichtet. Die ursprüngliche Burg wurde im 2. Weltkrieg zerstört. 1966 aber wurde diese erneut aufgebaut.

Im Stadtteil Kurashiki befindet sich ein Netzwerk an gut erhaltenen Kanälen mit ehemaligen Lagerhäusern entlang des Ufers. Die Lagerhäuser wurden in Museen, Cafés und Läden umgewandelt. Hier kann man ganz gemütlich spazieren oder sich in ein Café setzen und die herrliche Umgebung genießen. Eine Bootsfahrt auf den Kanälen ist beinahe Pflicht.

Übernachtung Mitsui Garden Hotel Okayama 

Tag 15: Okayama – Tagesausflug nach Naoshima Island
Tag 15: Okayama – Tagesausflug nach Naoshima Island

Im Binnenmeer vor Okayama liegt die kleine Insel Naoshima. Die Insel ist besonders für ihre wunderschöne Architektur, die Skulpturen und die vielen Kunstmuseen bekannt. Heute geht es für Sie auf einen geführten Tagesausflug zur kleinen Insel. Außer der Kunst bietet die Insel eine beinahe mediterrane Atmosphäre mit weißen Sandstränden, herrlichem Klima und einer tollen entspannten „Inselstimmung“. Der Höhepunkt aber ist die Kunst. Die Besuche des Chichu Art Museums und des Benesse House Museums sind inklusive. Sie haben aber jede Menge Zeit, um die Insel zu genießen. Vielleicht haben Sie Lust, ein Fahrrad auszuleihen und die entfernteren Winkel der Insel zu erkunden? Wir versprechen Ihnen, dass sogar alle, die sich nicht sehr für Bildhauerei interessieren, von Naoshima Island beeindruckt sein werden.

Übernachtung Mitsui Garden Hotel Okayama 

Tag 16: Okayama – Hiroshima
Tag 16: Okayama – Hiroshima

An diesem Morgen nehmen Sie den Zug Shinkansen von Okayama nach Hiroshima. Die 161 km von Okayama nach Hiroshima dauern mit diesem Zug lediglich 40 Minuten.

Bei der Ankunft in Hiroshima erwartet Sie Ihr Guide am Zug und begleitet Sie zum Hotel, bevor Sie eine Führung zum Hiroshima Peace Memorial Park erwartet. Der Park liegt im Herzen von Hiroshima und erinnert an das ultimative Grauen des 2. Weltkriegs. Die Atombombenkuppel ist das Zentrum des Parks, ein ikonisches Kuppelstahlskelett über einem Industriegebäude, das nach der Atombombenexplosion noch stand. Das Gebäude und die Kuppel sind noch immer völlig intakt und ein starkes Symbol für eine der stärksten von Menschen erschaffenen Kraft sowie gleichzeitig ein starkes Symbol für die Hoffnung, dass so etwas nie wieder passiert. Die Atombombenkuppel wurde 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Park befindet sich auch das Friedensmuseum mit der symbolischen Statue des Mädchens und des Origami-Kranichs, dem Kinder-Friedensmonument.

Nach dem Besuch im Park kann Ihr Guide Sie zum Hotel begleiten oder Ihnen alternativ erklären, wie Sie auf eigene Faust zum Hijiyama Park kommen. Der Hijiyama Park ist ein wirklich toller Ort, um zu entspannen nach den intensiven Erlebnissen im Hiroshima Memorial Park. Einfach eine Runde spazieren und das Leben genießen. Ganz oben im Park befinden sich ein Museum für zeitgenössische Kunst und eine tolle Manga-Bibliothek für alle, die sich für Zeichentrickserien interessieren.

Übernachtung Hotel New Hiroden 

Tag 17: Hiroshima und Miyajima auf eigene Faust
Tag 17: Hiroshima und Miyajima auf eigene Faust

Dieser Tag steht zu Ihrer freien Verfügung.

Wir schlagen einen Tagesausflug nach Miyajima vor. Miyajima liegt weniger als eine Stunde von Hiroshima entfernt und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ganz einfach erreichbar. Dort befindet sich das knapp 20 Meter hohe weltberühmte rote Tor im Wasser. Bei hohem Wasserstand sieht es aus, als ob es im Wasser schwimmt. Wenn Sie mit der Fähre auf der Insel ankommen, deren eigentlicher Name Itsukushima ist, kommen Sie durch einige Touristenstraßen mit Souvenirläden, kleinen Straßendelikatessläden und Cafés, bevor Sie zu jenem Ort kommen, von wo aus Sie das enorme Tor sehen können. Unterwegs begegnen Ihnen sicher zahme Sikahirsche. Auf der Insel befindet sich auch ein Daisho-in, ein buddhistischer Tempel, der für Besucher geöffnet hat. Ein lustiges Detail ist, dass hier die Buddha-Figuren häufig einen Schal oder eine Mütze tragen. Sie können außerdem mit der Seilbahn zum Gipfel des Berges Misen fahren. Von dort aus haben Sie eine herrliche Aussicht auf Hiroshima und das Binnenmeer mit über 3000 kleinen Inseln.

Übernachtung Hotel New Hiroden 

Tag 18: Hiroshima – Osaka
Tag 18: Hiroshima – Osaka

Heute fahren Sie mit dem Shinkansen von Hiroshima nach Osaka. Die 342 km lange Fahrt dauert 1½ Stunden. Sie werden am Bahnhof abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht.

Bei der Halbtagesführung nimmt Sie Ihr Guide mit dem öffentlichen Transportmittel mit zur Burg Osaka, die aus der Shogun-Zeit stammt. Die Burg ist wirklich beeindruckend, von außen ganz sicher eine der allerschönsten Burgen Japans. Während des Besuchs in der Burg und dem dazugehörigen Park hören Sie mehr über die Blütezeit des Shoguns Hideyoshi, der 100.000 Männer 3 Jahre lang mit dem Bau seiner Burg beschäftigte. Die Burg brannte mehrere Male nieder und wurde mehrere Male wieder aufgebaut, zuletzt im Jahr 1931. Von der oberen Etage aus hat man eine herrliche Aussicht auf Osaka.

Von der Burg Osaka ist es zu Fuß ein kurzes Stück bis zum Fluss. Dort gehen Sie an Bord eines Aqualiners und besichtigen Osaka eine Stunde lang vom Wasserweg aus.

Nach der Bootsfahrt bringt Ihr Guide Sie wieder zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Übernachtung Shin-Osaka Esaka Tokyu REI 

Tag 19: Osaka
Tag 19: Osaka

Der Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können Osaka erkunden.

Osaka ist nach Tokio eines der wichtigsten wirtschaftlichen Kraftzentren mit einer aktiven Wirtschaft in den Bereichen internationaler Handel und Industrie. Osaka wurde vor vielen Hundert Jahren gegründet, im 2. Weltkrieg stark bombardiert und ist heute eine junge Stadt mit modernen Bauten.  Es gibt aber auch einige Orte, an denen ein Hauch an Geschichte spürbar wird. In Osaka lernen Sie auch eine fantastische japanische und internationale Küche kennen. Die Einwohner Osakas sind in ganz Japan dafür bekannt, dass sie ihr Geld für Essen ausgeben. Wenn Sie Lust auf eine regionale Kostprobe haben, empfehlen wir Kushi Katsu, gebratenes Gemüse und Fleisch auf einem Spieß, oder Takoyaki Calamariröllchen, die Mini-Krapfen ähneln, aber ganz anders schmecken, da sie herzhaft sind und Calamari mit Porree und Frühlingszwiebeln enthalten.

In Osaka kann man unglaublich viel unternehmen. Sie können die Gastronomie erkunden, für die die Stadt so berühmt ist. Unbedingt sehen müssen Sie das Umeda-Sky-Gebäude, das von Hiroshi Hara, einem der berühmtesten Architekten Japans, entworfen worden ist. Von der Aussichtsetage aus kann man weit sehen – bei gutem Wetter sogar bis zur Insel Awaji-shima. In der Kelleretage befindet sich die Takimi-Koji Gourmet-Straße, die mit Bildern von Osaka in den Zwanzigerjahren geschmückt ist.

Übernachtung Shin-Osaka Esaka Tokyu REI 

Tag 20: Von Osaka nach Deutschland
Tag 20: Von Osaka nach Deutschland

Heute ist es an der Zeit, sich von Japan zu verabschieden. Sie nehmen rechtzeitig den Zug zum Flughafen von wo Sie mit Zwischenlandungen nach Deutschland fliegen.

Nach einer erlebnisreichen Reise landen Sie in Deutschland.

Buchungsanfrage
Weitere Informationen
HABEN SIE FRAGEN?

Kontaktieren Sie unsere Experten:
+49 (0) 4193 809 45 14
info@asiatours.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr | 09.00 – 16.00 Uhr

Trustpilot

Buchungsanfrage

Newsletter

Hier können Sie den Newsletter abonnieren